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Altes Rathaus Untereisenheim

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Staat, Gemeinden und Körperschaften des öffentlichen Rechts haben die Aufgabe, die Denkmäler der Kunst, der Geschichte [...] zu schützen und zu pflegen [...].
(Art. 141 (2)der Bayerischen Verfassung)

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Periodika: Denkmalpflege Informationen, Nr. 136, März 2007, S. 17-19

Veröffentlicht am Freitag 23 März 2007 02:16:25 von knut., 1181 mal gelesen
Das Gemeindehaus in Untereisenheim
das "Stiefkind" der Kommune?

 

Überraschende Ergebnisse der denkmalpflegerischen Voruntersuchung

Seit der Entstehung der bürgerlichen Stadt im Mittelalter war das Rathaus nicht nur der Ort kommunalen Handels, sondern auch ein Objekt gemeindlicher Repräsentation. Gerade in Unterfranken, und hier besonders in den wohlhabenden Orten in Mainnähe wie Dürrfeld, Marktbreit, Obernbreit, Segnitz , Kitzingen, Frickenhausen oder Sulzfeld finden sich solche Rathäuser, die nach wie vor einen kommunalen wie baukünstlerischen Mittelpunkt bilden. Sie alle besitzen - wenn auch in unterschiedlichen Epochen und entsprechend unterschiedlichem Stil erbaut - noch eine reiche Ausstattung. Bei den kürzlich fertiggestellten Rathäusern von Dürrfeld und Obernbreit z. B. sind dies prächtige Fachwerkfassungen und bildhauerischer Schmuck. Dürrfeld wartet zudem mit einer kräftig-naiven Ausmalung des bedeutendsten Raumes , der Ratsstube, auf. Das gleichfalls kürzlich instandge setzte Rathaus von Frickenhausen weist im Saal spätmittelalterliche Wappenmalereien und in der Bohlenstube neuzeitliche Vorhangmalereien auf.

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